Labyrinth

 

Labyrinth

Ein Labyrinth auf dem Hauptfriedhof Baden Baden 
als Grab- und Erinnerungsstätte für Sternenkinder
 
Symbol des Lebens
Trauer- und Ritualarbeit - Loslassen und Empfangen
Ort der Begegnung unterschiedlichster Menschen
Einkehr und Trauerfeiern – für Einzelne und Gruppen
Offen für alle Friedhofsbesucherinnen und -besucher
 
Ein Sternenkinderlabyrinth auf dem Hauptfriedhof, entworfen von Gernot Candolini. 
Realisiert im Frühjahr 2025. Feierliche Einweihung am 2. Juni 2025.
 
Das Labyrinth ist ein Rätsel.
Ein Spiegel der Seele,
ein Gleichnis des Lebens.
 
Wer ein Labyrinth begeht,
macht sich auf einen Weg der Wandlung.
 
Gernot Candolini
 
Ein Labyrinth ist ein Jahrtausende altes Symbol des menschlichen Lebens mit all seinen verschlungenen Wegen und überraschenden Kehrtwenden. Es kann gerade in Krisenzeiten als tröstliche Metapher dienen.
In einem traditionellen Labyrinth lässt sich verweilen, oder aber der noch unbekannte Weg erschließt sich Schritt für Schritt beim Weitergehen. Der Weg führt unter regelmäßigem Richtungswechsel sicher zum Ziel, zum Mittelpunkt beziehungsweise zum Ausgangspunkt, lässt ankommen und heraustreten.
Manchmal geht man den Weg allein, manchmal in Begleitung oder in der Geborgenheit einer Gruppe, manchmal unter Anleitung an besonderen Gedenktagen mit Gesang und Gebet.
Hierher, an die Grab- und Erinnerungsstätte für Sternenkinder, kommen Eltern, Geschwister, Angehörige, die mit dem frühen Verlust eines Kindes weiterleben müssen und Orientierung suchen.
Es ist unser Anliegen, unsere Hoffnung, dass sie beim Gehen dieses Weges Trost finden können.
Ihr seid nicht allein mit Eurem Schmerz. Wir wissen darum und gehen ein Stück des Weges mit Euch.
Die Projektgruppe und alle Spenderinnen und Spender
 
Projektteam: 
Anne Madlener, Psychotherapeutin Klinikum Mittelbaden
Sabine Kohmann, Koordinatorin ambulanter Kinder-und Jugendhospizdienst
Markus Kohlbecker, Vorsitzender des Ältestenkreises der Ev. Christusgemeinde Baden-Baden und Mitarbeiter Kinder- und Jugendhospizdienst
Thomas Lenski, kath. Klinikseelsorger Pfarrei St. Bernhard Baden-Baden
Mirjam Keim, Pfarrerin Ev. Friedensgemeinde Baden-Baden
 
DANK
Für so ein Projekt braucht es einen langen Atem, viele Stunden und noch mehr Menschen und Unterstützerinnen und Unterstützer.
 
Danke an Herrn Geyer vom Friedhofsamt und Herrn Bredow. 
Danke an Gernot Candolini, Labyrinthebauer aus Österreich
Danke Andreas Hosch vom Gartenamt. 
Danke der ev. Kirchengemeinde Baden-Baden, die für uns als Rechtsträger eingestanden ist. 
Danke unseren Spenderinnen und Spendern. Namentlich erwähnen möchte ich den Kinder- und Jugendhospizdienst, der uns sehr früh unterstützt hat. Dann der Bürger-Stiftung und dem Round Table, die die Umsetzung und den Bau ermöglichten. Danke den Merkur-Rotarierern für ihre Zuwendung.
Danke der Krematoriums GmBh die die Pflege des Labyrinths über die Einweihung hinaus für 7 Jahre gewährleistet.
Danke dem Friedhofsamt, das die Bestattungen und die Gestaltung der Grabsteine übernimmt.
Außerdem den vielen kleinen Spenden, die uns immer wieder erreicht haben. Seien es Kollekten und persönliche Spenden oder auch Zeit- und Sachspenden, wir z.B. die Unterstützung aus dem Klinikum Mittelbaden für das Projektteam, Hackschnitzel vermittelt von Forstamt von den Stadtwerken, die Gestaltung des Plakats und der Einladungskarten durch Frau Ostholt vom KMB, oder die Pflanzen, die das Labyrinth einrahmen. Danke Nathalie Dautel, die so wunderschöne Fotos gemacht hat.
Und nicht zuletzt Herr Schnurr von der Firma Seiterle, der den Entwurf von Gernot Candolini perferkt umgesetzt hat.