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20. Juli 2018:

Datenschutz in den Kirchengemeinden

Das Datenschutzgesetz soll den Menschen vor missbräuchlicher Nutzung seiner personenbezogenen Daten schützen. Der einzelne Mensch also ist Eigner seiner Daten und bestimmt grundsätzlich, wem wer welche Daten wie lange zur Verfügung stellen möchte.

Das bedeutet für alle, die mit personenbezogenen Daten umgehen, dass sie zum einen in jedem Einzelfall passiv prüfen müssen, ob eine Erlaubnis zur Nutzung von Daten vorliegt,
das bedeutet zum Anderen aber auch, dass alle Haupt und Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden aktiv ihr Einverständnis geben müssen, damit ihre Daten Verwendung finden können.

Dieses "Verwendung finden" ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. So muß die Einwilligung "wissend" erfolgen. Der Einwilliger erklärt also konkret, wofür er eine Einwilligung gibt. Die Daten müssen sicher verwahrt werden, also Papierdaten vor Zugriff Dritter geschützt, elektronische Daten verschlüsselt.  Eine Weitergabe von Daten ist nur zulässig, wenn der Weitergabe zugestimmt wurde. Auch die Weitergabe muß dann sicher erfolgen.

Und, ganz wichtig: Wenn man die Daten nicht mehr dienstlich braucht, muß man sie löschen - darf sie also nicht "auf Vorrat" speichern.

Mit dem Datenschutzgesetz ist manches anders geworden. Vieles strenger.
Aber es gibt den Datenschutz bereits seit 1977 in der Evangelischen Landeskirche.
Daher gibt es in den Kindergärten, Pfarrbüros und Verwaltungen keinen Grund zur Panik vor dem neuen Gesetz.
Es wurde auch in der Vergangenheit vieles richtig gemacht. Jetzt wird es vielleicht einheitlicher gemacht, strukturierter, besser.
Und besser ist zu unser aller Wohl...

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